Waldemar Hirch:
Die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas während der SED-Diktatur
Unter besonderer Berücksichtigung ihrer Observierung und Unterdrückung durch das Ministerium für Staatssicherheit
Frankfurt am Main 2003

Peter Lang Verlag GMBH

Inhaltsverzeichnis

Vorwort - S. 5
Einleitung-S. 11

 

I. Die Zeugen Jehovas. Beginn als Internationale Bibelforscher-Vereinigung - S. 25
I. 1. 0. Entstehungsgeschichte und Entwicklung in Deutschland - S. 25
I. 1. 1. Entstehung der Internationalen Bibelforscher-Vereinigung - S. 25
I. 1. 2. Entwicklung der Glaubensgemeinschaft in Deutschland - S. 28
I. 1. 3. Gegnerschaft in der Zeit der Weimarer Republik - S. 30
I. 2. 0. Jehovas Zeugen in der Zeit des Nationalsozialismus -
 S. 35

I. 2. 1. Weg in die Illegalität - S. 35
I. 2. 2. Ausdehnung der Verfolgungsaktionen des Staates - S. 38
I. 2. 3. Verweigerung des Wehrdienstes - S. 42
I. 2. 4. Ausmaß der Verfolgung - S. 43

 

I. 3. 0. Das Staats-, Neutralitäts- und Glaubensverständnis der Zeugen Jehovas - S. 45
I. 3. 1. Missionstätigkeit und Glaubensansichten - S. 45
I. 3. 2. Grenzen des Gehorsams oder ist die Staatsloyalität grenzenlos? - S. 49
I. 3. 3. Wehrdienstverweigerung der Zeugen Jehovas in der DDR - S. 56

 

II. Zeugen Jehovas in Deutschland - 8. Mai 1945 bis 31. August 1950 - S. 63

 

II. 1. 0. Jahre der Legalität - S. 63
II. 1. 1. Euphorie in der Nachkriegszeit - S. 63
II. 1. 2. Erfolge in der Missionstätigkeit - S. 67
II. 1. 3. Widerstand der Zeugen Jehovas gegen Willkürmaßnahmen und Staatsdemagogie - S. 71
II. 1. 4. Maßnahmen der SED zur weiteren Ausgrenzung der Zeugen Jehovas - S. 75
II. 1. 5. Verbot der Glaubensgemeinschaft am 31. August 1950 in der DDR - S. 87
II. 1. 6. Staatlich inszenierte Pressekampagnen und Betriebsversammlungen - S. 91
II. 1. 7. Bekanntgabe des Verbots durch die Medien - S. 95

 

III. Jehovas Zeugen in der DDR - 31. August 1950 bis 14. März 1990 - S. 97

 

III. 1. 0. Jahre der Illegalität bis zum Bau der Berliner Mauer 1961 – S. 97
III. 1. 1. Durchsetzung des Verbots vom 31. August 1950 - S. 97
III. 1. 2. Schauprozeß von 3./4. Oktober 1950 - S. 101
III. 1. 3. Neuorientierung nach dem Verbot - S. 111
III. 1. 4. Operativer Gruppenvorgang "Gesindel" - S. 113
III. 1. 5. Verschiedene operative Gruppenvorgänge mit dem Ziel der "Zersetzung" - S. 116
III. 1. 6. Das Ostbüro der Zeugen Jehovas in Westberlin - S. 120
III. 1. 7. Operativer Gruppenvorgang "Kuriere" - S. 124
III. 1. 8. Einbruch ins Ostbüro in Westberlin am 20./21. Dezember 1958 - S. 133
III. 1. 9. Ausmaß der Verfolgung - S. 136

 

III. 2. 0. Jahre der Illegalität bis zum Fall der Berliner Mauer 1989 - S. 139
III. 2. 1. Neuorientierung nach dem Mauerbau am 13. August 1961 - S. 139
III. 2. 2. Neue Methoden der "Zersetzung" - S. 144
III. 2. 3. Zentraler operativer Vorgang "Sumpf" - S. 146
III. 2. 4. Gegenmaßnahmen der deutschen Zentrale in Wiesbaden - S. 154
III. 2. 5. Schule, Ausbildung und Beruf - S. 155
III. 2. 6. Bibelstudiengruppen - S. 158
III. 2. 7. Endzeiterwartung der Zeugen Jehovas 1975 - S. 159
III. 2. 8.Aufgaben und Ziele der MfS-"Zersetzungsarbeit" - S. 162
III. 2. 9. Ordnungsstrafen - S. 166
III. 2. 10. Literatureinschleusung - S. 172
III. 2. 11. Stör- und Verunsicherungsmaßnahmen bei der Gedächtnismahlfeier und permanente "Disziplinierungsgespräche" durch das MfS - S. 182

 

IV. Die "Christliche Verantwortung": Oppositionsorgan des MfS - S. 197

 

IV. 1. 0. "Christliche Verantwortung" unter Willy Müller - S. 197
IV. 1. 1. Vorgeschichte Willy Müllers - S. 197
IV. 1. 2. Beginn der Kollaboration - S. 200
IV. 1. 3. Erste Zersetzungsmaßnahmen Müllers in Gera - S. 202
IV. 1. 4. Briefversand Müllers unter Regie des MfS - S. 208
IV. 1. 5. Ausbau eines nationalen Netzwerks unter Müller - S. 217
IV. 1. 6. Kontaktaufnahme Müllers zum Ostbüro in Westberlin - S. 223
IV. 1. 7. Kurzzeitiger Rückzug Müllers aus der MfS-Arbeit - S. 225

 

IV. 1. 8.Exkurs: "Ich war Zeuge Jehovas", VEB Deutscher Zentralverlag, Berlin 1961. Autor: Günther Pape?S. 228
IV. 1. 9. Informationen aus MfS-Unterlagen - S. 231
IV. 1. 10. Resultate der frühen "Zersetzungsmaßnahmen" - S. 233

 

IV. 2. 0. Zeitschrift und Studiengruppe "Christliche Verantwortung" - S. 235
IV. 2. 1. Planung, Herausgabe und Aufgabe der Zeitschrift - S. 235
IV. 2. 2. Psychologischer Druck auf Müller - S. 243
IV. 2. 3. Forcieren der "Zersetzungsarbeit" unter Zuhilfenahme weiterer IM - S. 246
IV. 2. 4. CV-Artikel - 2 Beispiele - S. 249
IV. 2. 5. CV-Versand an Ostbüro-Mitarbeiter - S. 257
IV. 2. 6. Erhöhung der Auflage und Leserreaktionen - S. 261
IV. 2. 7.Ausbau eines internationalen Netzwerks unter Müller - S. 267
IV. 2. 8. Bekanntgabe des Gerichtsprozesses gegen das Leitungsgremium der Zeugen Jehovas im Jahre 1966 durch die Zeitschrift CV - S. 279
IV. 2. 9. Werbung neuer CV-Mitarbeiter - S. 282
IV. 2. 10. CV-Konzeption - S. 284
IV. 2. 11. Ernennung Müllers zum hauptamtlichen Mitarbeiter - S. 286
IV. 2. 12. Entbindung Müllers von den CV-Aufgaben - S. 289

 

IV. 3. 0. "Christliche Verantwortung" unter neuen Herausgebern - 1970 bis 1990 - S. 291
IV. 3. 1. Nachfolger Müllers: Karl-Heinz Simdorn alias Wolfgang Daum (FIM "Heini Turner", IME "Wolfgang") - S. 291
IV. 3. 2.Dieter Pape (IME "Wilhelm") - S. 293
IV. 3. 3. Vorgeschichte Simdorns, alias Wolfgang Daum - S. 297
IV. 3. 4. Kontaktaufnahme Simdorns zu den IM Pape und Gebhard - S. 300
IV. 3. 5. Einarbeitung Simdorns in die Thematik der Zeugen Jehovas - S. 302
IV. 3. 6."Die Zeugen Jehovas. Eine Dokumentation über die Wachtturmgesellschaft". Entstehungsgeschichte eines speziell für die "Zersetzungsarbeit" geschriebenen Buches- S. 304
IV. 3. 6. 1. Bewertung der "Dokumentation" aus der Sicht des offiziellen Herausgebers Manfred Gebhard - S. 312
IV. 3. 7. Frei konstruierte CV-Artikel - S. 315
IV. 3. 8.Sollvorgaben an die CV-Redaktion- S. 322
IV. 3. 9. CV-Jahrespläne - S. 326
IV. 3. 10. Private Verteidigungsinitiativen einzelner Zeugen Jehovas - S. 331
IV. 3. 11. Gehaltserhöhung für Daum und Erhöhung der Auflage von CV - S. 335
IV. 3. 12. Suche nach offiziellen Geldgebern für CV - S. 336
IV. 3. 13. CV-Tagungen - S. 342
IV. 3. 14. CV-Redaktion - S. 344
IV. 3. 15.Gegenseitige Bespitzelung in der CV-Redaktion- S. 346
IV. 3. 16. Fingierte Leserbriefe, Buchversand und gefälschte Traktat - S. 348
IV. 3. 17. Weitere Aufgabenstellungen von CV-Mitarbeitern - S. 352
IV. 3. 18. Absetzung Daums als Herausgeber - S. 353
IV. 3. 19. Scheinbibelstudium -- Scheintaufe. Der CV-Mitarbeiter Klaus-Peter Hönnicke - S. 354
IV. 3. 20. Neuer Herausgeber für CV: Werner Struck - S. 359

 

IV. 4. 0.Kirchliches Interesse an CV-Informationen - S. 363

 

IV. 4. 1.CV und die evangelischen Landeskirchen- S. 363
IV. 4. 1. 1. CV-Referate auf kirchlichen Tagungen - S. 367
IV. 4. 2.CV und die katholische Kirche- S. 379
IV. 4. 3. Propagierung der Friedenspolitik der Sowjetunion durch CV - S. 382
IV. 4. 4. Exkurs: Splittergruppen der Zeugen Jehovas und das MfS - S. 385
IV. 4. 4. 1. Allgemeine Bibellehrvereinigung (ABL) Vereinigung freistehender Christen (VFC) - S. 385
IV. 4. 4. 2. Bund freistehender Christengemeinden (BFC) - S. 390
IV. 4. 4. 3. Freie Christengemeinden (FC) - S. 394
IV. 4. 5.Schlußfolgerung ( zu den Splitergruppen ) - S. 398

 

Zusammenfassung -S. 401
Abkürzungsverzeichnis - S. 411
Quellenverzeichnis - S. 415