"Vorschlag zur Entlassung von inhaftierten `Zeugen Jehovas´"
BStU Berlin, MfS Zentralarchiv, Nr. 604/70, Bd. 3, S. 154 vom 12.9.1956

Vorbereitung der Entlassung Dieter Papes aus der Haft. Nachdem er am 26.Juli 1956 als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) durch die Stasi angeworben wurde, durfte er vorzeitig die Strafvollzugsanstalt Luckau verlassen, um in Freiheit seine "zersetzende" Arbeit zu beginnen. Gleichzeitig wurden, aus konspirativen Gründen, auch Zeugen Jehovas entlassen die sich nicht zu einer Zusammenarbeit mit der Stasi verpflichtet hatten.